Den Hund auf Familienzuwachs vorbetreiten
Das Zusammenleben von Kind und Haustier ist in der Regel unkomplizierter als man denkt.
Hunde und auch Katzen haben ein besonderes Gespür für eine neue und besondere Situation.
Beachtet man als Tierhalter einige Spielregeln, sollte dem harmonischen und stressfreien Zusammenleben zwischen Hund und Katze nichts im Wege stehen. Wenn Sie einige Grundregeln beherzigen, sollte einem
harmonischen und sicheren Miteinander nichts im Wege stehen.
Es kann durchaus sein, dass ihr Hund oder ihre Katze schon viel früher bemerkt haben, dass sich in ihrem Bauch ein kleines Wesen entwickelt.
Darüber kann man unzählige Geschichten lesen, wie Hunde plötzlich
ihre Besitzerinnen auf Schritt und Tritt verfolgen und sie beschützen wollen. Oder das Tier sucht plötzlich intensiven Kontakt zur Besitzerin.
Viele Paare unterliegen immer noch dem Irrglauben, dass man Haustiere aus hygienischen Gründen während der Schwangerschaft meiden sollte.
Es ist aber selbstverständlich, dass man beim Umgang mit Hund und Katze bestimmte hygienemaßnahmen beachten sollte, die auch im alltäglichen Leben zur Selbstverständlichkeit gehören.
Das Ablecken von Gesicht und Mund, wie es Hunde besonders gern tun sind tabu. Nach dem Umgang mit dem Haustier sollte man das Händewaschen nicht vergessen.
Auch der regelmäßige Besuch beim Tierarzt sollte mit ihrem Hund oder ihrer Katze durchgeführt werden. Somit kann ein eventueller Befall mit Parasiten frühzeitig erkannt und behandelt werden und sie sollten die notwendigen Impfungen durchführen lassen.
Sollte der Hund unerwünschtes Verhalten zeigen, zum Beispiel Hochspringen,
Kratzen oder Beißspiele sollten sie die zeit vor der Geburt nutzen um den Hund dieses Verhalten abzutrainieren.
In einem solchen Fall ist der Besuch einer Hundeschule ratsam. Gemeinsam mit Experten wird man eine effektive Methode finden um den Hund das unerwünschte verhalten abzugewöhnen.
Auch das Problem des Angst- oder Aggressionsverhaltens sollten Sie jetzt ebenfalls mit professioneller Hilfe angehen.
 Foto: © Sherry Piatti | Dreamstime.com
Die Bereiche, die nach der Geburt dem Baby vorbehalten sind, sollten sie schon vor der Geburt sichern damit sich der Hund an die neue Situation gewöhnen kann.
Ist das Baby dann da, sollten Hund oder Katze keinen Zugang zum Wickelraum haben. Auf Blick- und Hörkontakt sollte man aber keinesfalls verzichten damit sich der Hund an das neue Familienmitglied gewöhnen kann. Ideal dafür ist eine halbhohe Barriere oder ein Gatter mit Stäben. So fühlt
sich der Hund nicht außen vor bei der Pflege des Babys und gewöhnt sich an Geräusche und Gerüche.
Ein sehr wirksamer Trick ist es, wenn man gebrauchte Babywäsche mit nach Hause bringt wenn Mutter und Kind noch im Krankenhaus sind.
So kann sich das Tier an den neuen Geruch gewöhnen und reagiert später gelassen auf den Neuankömmling.
Spiel und Streicheleinheiten mit dem Hund sollten weiterhin im neuen Tagesablauf eine wichtige Rolle spielen damit sich der Hund nicht vernachlässigt fühlt.
Diese Einheiten sind sehr wichtig für den Hund, da die erste Zeit sehr hektisch
sein wird. Entspannung tut dem Tier und der Mutter gut.
Damit sich das Tier an das Kind gewöhnen kann, sollten sie eine entspannte und zwanglose Umgebung wählen um ein erstes Kennenlernen zu arrangieren. Dies sollte allerdings nur unter Aufsicht erfolgen.
Belohnen Sie den Hund jetzt mit etwas Leckerem und lassen
sie ihn an Ihrem neuen Familienleben teilhaben.
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